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Niedersachsen nimmt minderjährige Flüchtlinge auf


Nach Hamburg und Bremen nimmt auch Niedersachsen 50 Kinder aus Flüchtlingscamps von den griechischen Ägäis-Inseln auf. Die minderjährigen Geflüchteten landen in der kommenden Woche in Niedersachsen und gehen zunächst in eine 14-tägige Quarantäne. Anschließend werden die Kinder auf soziale Jugendhilfeeinrichtungen in Niedersachsen verteilt. Die Initiative hatte Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius bereits im vergangenen Herbst gestartet. „Jetzt sind wir auf der Zielgeraden und es gelingt uns hoffentlich endlich, diesen besonders schutzbedürftigen Kindern zunächst ein festes Dach über dem Kopf, fließend Wasser und ausreichend Lebensmittel zur Verfügung zu stellen“, kommentiert Pistorius die Hilfsaktion.

Allein im Flüchtlingscamp Moria halten sich aktuell über 1000 Kinder auf. Angesichts der katastrophalen hygienischen Verhältnisse, rechnen Gesundheitsexperten bei einem Ausbruch von Covid-19-Erkrankungen mit verheerenden Folgen. Außer Deutschland ist aufgrund der Corona-Virus-Pandemie derzeit nur Luxemburg bereit, junge Migranten aus den überfüllten informellen Lagern zu holen. Weitere Informationen zum Thema finden Sie auf der Website des Niedersächsischen Innenministeriums.

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