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Antisemitismus – Was geht mich das an?

Video-Interview mit dem Landesbeauftragten gegen Antisemitismus und RIAS


„Gewalt beginnt nicht mit dem Schlag, sie beginnt mit dem Wort. Es ist dieser stille Antisemitismus, der mitten in der Gesellschaft ist und viel mit Unwissenheit zu tun hat“, so Michael Fürst.

„Auch unterhalb der Schwelle zur Straftat findet Antisemitismus statt. Diesen zu benennen braucht es – in Zeiten größter Unsicherheit – vor allem Haltung und Zivilcourage“, unterstreicht Dr. Franz Rainer Enste.

„881 gemeldete Vorfälle verzeichnete die RIAS Berlin in 2019. Wir arbeiten daran, antisemitische Zeichen und Symbole zu dechiffrieren. Zugleich erleben wir eine Verschiebung der Normalität“, stellt Katarzyna Miszkiel-Deppe fest.


Im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus zeigen wir eine dialogische Auseinandersetzung mit dem latenten Antisemitismus in der Gegenwart.

In dem etwa 30-minütigen Beitrag beleuchten, nach einem Impuls von Michael Fürst, Präsident des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden von Niedersachsen, der Niedersächsische Landesbeauftragte gegen Antisemitismus und für den Schutz jüdischen Lebens Dr. Franz Rainer Enste und Katarzyna Miszkiel-Deppe von der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) Niedersachsen aktuelle Fragestellungen zum Thema.

Wie stellt sich die heutige Situation dar? Warum ist Antisemitismus heute ein Thema und wie äußert er sich? Welche Ausprägungen erleben wir? Werden Parallelen zu den Anfängen der NS-Zeit in den 20er/30er Jahren gesehen? Warum ist es wichtig, versteckte Anzeichen sichtbar zu machen?

Moderiert wird das Gespräch von der freien Journalistin Eva Völker.

Das Video sehen Sie hier:

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